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Schneller, Höher Weiter - und PAUSE!

Achtung! Die folgenden Zeilen könnten gesellschaftfskritische Aussagen enthalten! Lesen auf eigene Gefahr...

Am gestrigen Freitag habe ich eine kleine Trainingseinheit mit der wundervollen Lotta, meiner treuen Begleitung in Form eines Bambusrads, absolviert. 51km von Erding nach Waldkraiburg. Radtaschen an den Gepäckträger geschnallt, Handynavi an und ab geht die Luzi (oder eher Lotta^^). Während der Fahrt habe ich sehr viel Gegenwind abbekommen und ich sah diesen als willkommenes Zusatztraining. Rückenwind vs. Gegenwind: Meiner Meinung nach ein spannendes Intermezzo. Und man kann aus beiden Gegebenheiten so so so viel lernen. Heute hieß es dann schon wieder ab auf die Nachhaltigkeitsmesse nach München. Also auf auf in den Zug und am Abend mit dem Auto meiner Eltern, das ich mir für einen Flohmarkt in Erding geliehen habe, zurück nach Waldkraiburg. Puh ziemlich viel Rumgefahre, wenn ihr mich so fragt.. Und gerade eben bei der Herfahrt ist mir bewusst geworden wie schnelllebig Alles ist. Weil wir so viel schaffen wollen und oftmals auch sollen. Die gestrige Radtour enthielt trotz physischer Anstrengung so wahnsinnig viel Ruhe und Erholung.

Genauso wie die Tour zum "Hüttl" von unserem lieben Klaus (wir berichteten in einem vorherigen Blogpost). S´Hüttl oberhalb des Millstätter Sees wurde für Lena und mich für einige Tage zu einer Art Ruheoase, in der auch wir uns noch einmal viel besser kennen lernen durften. Ehrliche, lehrreiche Gespräche wurden geführt und die Umgebung hat uns unglaublich viel Energie für den Entspurt der Organisation unserer Velo Action Germany Tour geschenkt.

Diese bewussten Pausen sind gar nicht so einfach sich zu nehmen. Der ewige Stressstrudel, in dem wir uns in diesem schnelllebigen Zeitalter befinden, lässt DURCHATMEN kaum zu. Denn sowohl beruflich als auch privat wird ganz oft ganz viel von uns erwartet. Und wer erwartet dabei am meisten? WIR SELBER! Wir möchten jedem sofort antworten, alle Aufgaben auf einmal erledigt haben, schieben Sachen auf, können deshab nicht mehr schlafen und nehmen die einzelnen Momente nur noch als Zombies wahr. Und dann kommt man da gar nicht mehr so easy-peasy raus...Und was kann da nun helfen?! "Einfach" mal NEIN zu anderen Aufgaben sagen ist leichter gesagt als getan! Eine Übung ist es auf jeden Fall wert!

Ich hab da so eine tolle Emaille-Tasse, die ich jeden Tag fast überall mit hinschleppe. Da steht so ein Spruch drauf, der auf jeden Fall ein kleiner Reminder für mich ist. Und unbewusst auch für jeden, dem ich die Tasse überreiche, damit mir etwas "schwarzes Gold" darin gereicht wird. Aber nun zum wichtigsten Teil dieses Abschnitts: DER SPRUCH:

"NIMM DIR ZEIT FÜR DINGE, DIE DICH GLÜCKLICH MACHEN!"

Ich sehe mich hier nicht als Allwissend oder als Ratgeber, trotzdem möchte ich euch dazu einladen, über den Spruch etwas nachzudenken.
Denn wie oft machen wir Dinge, da wir sollen oder es von uns erwartet wird!?

Also: Lasst uns tanzen und singen und uns selber wieder mehr Liebe schenken!

Bringt den Glitzer wieder in EURE Momente!

 

Happy Weekend in der Party: DEIN LEBEN!

 

Eure Verena

 

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